generalistische Pflegeausbildung

Bildungsexperten aus Europa besuchen ibs Akademie

Veröffentlicht am: 26. Juni 2015

Am 30. Juni und 1. Juli treffen sich die Partner des europäischen Projektes „Advancing Competences in the European Senior Service Sector“ zum 2. Workshop in der ibs Akademie. In diesem Projekt aus dem Erasmus+ Programm geht es um die Entwicklung von Dienstleistungen für ältere Menschen in der Gemeinde. Mit dabei sind Bildungsträger, kommunale Dienstleister und Reha-Einrichtungen aus fünf europäischen Ländern.

Nach dem Kickoff-Meeting in Prag Anfang November 2014 haben die Partner ein Jobprofil für Serviceleistungen für ältere Menschen in der Gemeinde und eine modularisierte Weiterbildung für Fachkräfte aus der Pflege und der sozialen Arbeit entwickelt.

„Wir freuen uns auf den Besuch unserer Partner aus Italien, Lithauen, Tschechien und Ungarn“, sagt Elisabeth Lanwer-Eilers, Bereichsleiterin der ibs Akademie, „auf unserer Agenda steht ein volles Programm.“ Die Gruppe wird das Jobprofil für die „Senior Service worker“ und die Konzeption der Weiterbildung verabschieden. Im nächsten Schritt geht es in die Detailarbeit für die verschiedenen Module der Weiterbildung, die sich am Europäischen Qualifikationsrahemn (EQR) orientiert.

Geplant sind Module zu gesundheitsbezogenen Dienstleistungen, zu haushaltsnahen Dienstleistungen und auch zur technischen Assistenz bei der Unterstützung der Selbständigkeit älterer Menschen. Es geht beispielsweise um sensorische Raumüberwachungen, „intelligente Fussböden“ oder elektronische Medikamentenboxen, die als technische Mittel bei der gemeindenahen Seniorenbetreuung eingesetzt werden können.

Neben dem fachlichen Austausch haben die Partner natürlich auch Gelegenheit Bremen und Stakeholder bzw. Experten kennenzulernen, die im Bereich Dienstleistungen für ältere Menschen tätig sind.

„Wir haben Gäste eingeladen, die langjährige Erfahrungen in der gemeinwesenorientierten Arbeit für Ältere haben“, berichtet Dagmar Koch-Zadi, Bereichsleitung bei ibs e.V. „Ich bin gespannt auf den Austausch mit den Expertinnen, deren Erfahrungen sind für unsere Projektarbeit sehr wichtig.“

Zum Abschluss des Workshops findet eine Exkursion in das „Familienzentrum MOBILE“ in Bremen Hemelingen statt. Dagmar Koch-Zadi weiß um die vorbildliche Arbeit von MOBILE: „Dort können unsere Partner ein Best-Practice Beispiel kennenlernen“.

 

Mehr Infos zum EU-Projekt und zu den Partnern von „Advancing Competences in the European Senior Service Sector“

Zum Familienzentrum MOBILE hier klicken.

 

 

Copyright © Juni 2015 ibs Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V. Verfasserin: D. Koch-Zadi