Gesundheit und Soziales
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Erzieherausbildung

Beruflicher Aufstieg wird finanziell unterstützt

Das Gesetz, das die berufliche Aufstiegsfortbildung von Fachkräften regelt, nennt sich Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Altenpfleger, Erzieher oder Handwerker zum Beispiel werden hierdurch gefördert.

Vor einer weitreichenden Reform im August 2016 war die heutige Fördermöglichkeit Aufstiegs-BAföG lange unter dem Namen Meister-BAföG bekannt.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung, beispielsweise zur Erzieher/ zum Erzieher. Stärken soll es die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

Gefördert werden Fortbildungen als Voll- oder als Teilzeitmaßnahme

Das Aufstiegs-BAföG wird altersunabhängig gewährt und es belohnt den erfolgreichen Abschluss. Auch wenn Sie bereits eine Fortbildung absolviert haben, kann dennoch eine weitere Aufstiegsfortbildung gefördert werden.

Als Teilnehmer/in einer Weiterbildung haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen. Eine Voraussetzung ist, dass Ihre Weiterbildung auf eine staatliche Prüfung vorbereitet.

Ebenfalls förderfähig durch das Aufstiegs-BAföG sind Weiterbildungen auf der Grundlage der Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie Fortbildungen an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen.

Folgende Weiterbildungen für angehende Führungskräfte in Gesundheitsberufen sind bei uns förderfähig:

  • Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (Pflegedienstleitung)
  • Fachweiterbildung Gerontopsychiatrie und Gerontologie
  • Fachweiterbildung Komplementäre Pflege
  • darüber hinaus ist in der Altenpflege die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen förderfähig

Zuschüsse sowie günstige Fortbildungsdarlehen

  • Für die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren von Voll- und Teilzeitmaßnahmen ist ein Maßnahmebeitrag unabhängig vom Einkommen und Vermögen in der Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren (maximal 10.226 €) vorgesehen.
  • Bei Vollzeitmaßnahmen wird eine monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt abhängig von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen gewährt.

Die finanziellen Förderungen bestehen jeweils sowohl aus einer Zuschuss- als auch aus einer Darlehenskomponente.

Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Die Darlehen sind spezielle vom Staat geförderte zinsgünstige Darlehen, die zu besonders günstigen Tilgungsbedingungen in Anspruch genommen werden können. Darlehensgeber des Aufstiegs-BAföG ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Bestandene Abschlussprüfung wird finanziell belohnt

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung der Aufstiegsfortbildungsmaßnahme, können Ihnen auf Antrag 25% des Restdarlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen werden.

Vergünstigung bei anschließender Selbstständigkeit

Machen Sie sich nach Abschluss der Weiterbildung selbstständig, wird Ihnen auf Antrag unter bestimmten Bedingungen nochmals ein Großteil des Restdarlehens erlassen.

Neu im Aufstiegs-BAföG seit August 2016

Auch Bachelorabsolventen können Aufstiegs-BAföG beantragen, wenn sie eine zusätzliche Aufstiegsqualifizierung absolvieren möchten und die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Zudem können all jene eine Förderung erhalten, die für eine Aufstiegsqualifizierung ohne Erstausbildungsabschluss zur Prüfung oder zur entsprechenden schulischen Qualifizierung zugelassen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung spricht hiermit explizit Studienabbrecher und Abiturienten mit Berufspraxis an.

 

Weitere Informationen:

bmbf-logo
www.bmbf.de

Aufstiegs-Bafög Logo
www.aufstiegs-bafoeg.de

 

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Das Aufstiegs-BAföG ist altersunabhängig.
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